HPS Racing Pitbike Training

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Seit der Saison 2016 führt HPS-Racing parallel zum Rennstreckentraining auf dem Gelände der Tracks ein Pitbike Training unter Anleitung eines erfahrenen Trainers durch. Mehrere Vorführungen bieten wir während der Trackdays an.

Speziell in Spanien ist diese Art des Trainings weit verbreitet und wird von allen Altersklassen, allen Leistungsklassen bis hin zum Moto GP Profi als hervorragende Trainingsmöglichkeit genutzt. Wo kann der Trainer beim Üben wenige Meter n neben Dir stehen und Dich speziell in Fragen der Sitzposition, Körperhaltung, Blickrichtung beobachten sowie mögliche Fehler korrigieren? Als einziger Rennstreckentrainingsanbieter nutzt HPS-Racing permanent das Pitbike Training, um den Teilnehmern ideale Trainingsmöglichkeiten rund um das Thema Road Racing zu schaffen. Das Training kann im Rahmen des Events genutzt werden.

Voraussetzung dafür ist eine vollständige Sicherheitsausstattung (Kombi, Stiefel, Handschuhe, Helm), ein unterschriebener Haftungsausschluss und eine Trainingsgebühr. Darüber hinaus bieten wir Euch künftig den Kauf Eures eigenen Pitbikes an.
HPS-Racing wünscht viel Spass beim Üben !

Pitbiketraining, ein Erfahrungsbericht von Andreas

Hallo an alle, die Interesse daran haben, besser auf der Rennstrecke zurechtzukommen!! Nachdem ich schon über 30 Jahre Motorrad und seit 1996 regelmäßig auf der Rennstrecke fahre, bin ich irgendwann an einen Punkt gekommen, an dem es nicht weiter ging. Ein kleiner Fortschritt war noch zu verzeichnen, wenn ich in einem Jahr mehrere Male auf der gleichen Strecke trainierte. Doch ganz ehrlich, wer macht das schon, wenn man ca. 3 bis 5 Renntrainings im Jahr absolviert. Ein bisschen Abwechslung ist doch viel schöner!

Und dann möchte man möglichst auch beim gleichen Veranstalter fahren, weil man die meisten Jungs und Mädchen und auch den Veranstalter und die gängigen Gegebenheiten kennt. 2015 habe ich das erste Mal ein Pitbike- Training gemacht und fand es sehr bemerkenswert, wie einem eine komplett andere Körperhaltung auf diesen kleinen Dingern ein total anderes Gefühl für das Moped vermittelt. Dort bekommt man Schritt für Schritt erklärt, was man alles falsch macht. Am Anfang hat sich an meiner Fahrweise nicht viel verändert, weil ich das meiste wieder vergessen hatte, wenn ich wieder auf meiner Honda saß.

Fritz vom Pitbike- Training stand dann an der Strecke und hat nur mit dem Kopf geschüttelt. Naja, wenn man 30 Jahre falsch fährt, kann man das nicht von einem auf dem anderen Tag ablegen. Also noch einmal! Wieder aufs Pitbike und wieder auf die Honda- und es ging schon besser. Doch beim nächsten Training Wochen später wieder alles vergessen. Noch guter Dinge im Fahrerlager treffe ich Fritz, der wieder so seltsam grinst und mich abends beim Bierchen fragt, ob ich denn schonmal bei ihm trainiert hätte!!

Ach ja, wie war das nochmal? Ok Fritz, ich bin morgen wieder bei dir! So wurde es besser und besser, und ich fing an, in jeder Kurve über die Sitzhaltung nachzudenken. Wenn man dann in der Kurve beginnt, seine Haltung zu korrigieren, kann man den Unterschied gut spüren. Doch die Haltung ist nicht alles. Zum Beispiel hatte ich auch das Problem, dass mir schon nach wenigen schnellen Runden die Hände müde wurden und die Kraft stark nachließ, so dass ich oft den Turn nicht zu Ende gefahren bin. Auch das wird einem in dem Training entweder beim Bitbike fahren oder noch besser beim Armin in der ME&C Racingscool erklärt.

Einzelheiten bekommt man am besten mit, wenn man sich mal ein Einzeltraining mit einem Instruktor, z.B Max Neukirchner oder anderen Profis, gönnt. Ist nicht ganz billig, aber jeden Euro wert. Denn bis der Knoten platzt, dauert es eine Weile, und danach geht es wieder von vorne los mit den nächsten Fehlern, die man macht.

Und glaubt mir, der Instruktor sagt euch ab und an, das ihr was gut gemacht habt, aber hat schon die nächste Aufgabe für euch im Hinterkopf. Hätte nie gedacht wie komplex das Motorradfahren ist. Will sagen, nachdem ich das eine oder andere Mal trainiert habe und viele Tipps (auch kostenlos) bekommen habe, konnte ich meinen Fahrstil verbessern (2016 einen 4., einen 2. und einen 1. Platz in Sprintrennen), und fühle mich bei guten Rundenzeiten sicherer, weil ich viel mehr Gefühl für das Motorrad habe.

Ich kann nur jedem der gerne etwas besser werden möchte, empfehlen einen Veranstalter zu wählen, der solche Trainingsmöglichkeiten anbietet. In meinem Fall ist dies HPS Racing der in Kombination mit Pitbeiketraining und Racingscool für jeden Trainingsstand das Richtige dabei hat. Anbei noch ein paar Bilder: vor und nach dem Training.
Bisschen was zum Überlegen für die lange Winterpause!

Euer Andreas (Vaddy)